So was wie ne Party oder: Mamas Hefezopfrezept


Heute hatte ich zum ersten Mal in dieser Hildesheimer Wohnung Besuch von mehreren Menschen. Wir haben uns zur Besprechung unserer literarischen Texte getroffen, aber ich fühlte mich wie vor einer Party.

Ich durfte backen. Ich durfte putzen, aufräumen, für Unvorhersehbarkeiten einkaufen (noch eine Flasche Wein, extra Kaffee, extra Kekse), einen Stuhl zur Sofaecke stellen, versuchen, vier Kaffeegedecke auf meinem Sperrmüllcouchtisch unterzubringen.

Ich habe meine Mitschreiberinnen zu mir eingeladen, weil ich Gäste in meiner Wohnung haben wollte. Weil ich backen wollte.

Genauer gesagt: Mamas Hefezopf nachbacken. Das Rezept hat sie von meiner Oma, die den Hefezopf immer in einer Kastenform und sehr fettig gemacht hat. Meine Mutter gibt sich mit Kastenformen gar nicht erst ab und macht ihren Hefezopf aus 750 gr Mehl, so dass er fast ein ganzes Backblech einnimmt. Da ich gerade weiter weg von ihrem Zuhause wohne, fand ich es total schön, mit ihr mehrere Male wegen des Rezepts, Tipps und Tricks zu telefonieren (was heißt denn „ein bisschen Milch“ und „ein Stück Butter“?). Und ich bin wirklich stolz auf meine Premiere heute. Die beiden Male, die ich 2004/2005 in den USA Hefezopf gebacken  Backsteine produziert habe, würde ich jetzt einfach mal als Proben bezeichnen. Hier geht’s zum Rezept!

Selbst Hefezopf hinzukriegen und andere bebacken zu können macht mich echt glücklich! Irgendwie so in einer Tradition der Hefezopfbackerinnen zu stehen. Yeah. Und auf den nächsten Besuch bei Mama freue ich mich schon riesig, unabhängig vom Hefezopf.

Bei meiner Fast-Party hatten wir dann noch super-hilfreiche Besprechungen unserer Texte, es gab literweise Tee und die Gäste blieben viel länger als geplant.

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Freude heute


  • Besuch bei meiner Mama, durch den wild wuchernden Garten spazieren, Tomaten und Paprika ernten, frisch gebackenen Hefezopf und eigene neue Kartoffeln aus dem Backofen essen, zuhören.
  • schwarze Halbschuhe finden, die bequem sind und ganz gut aussehen. Ich wohne ja in Stuttgart mit ca. 22 Millionen Schuhläden, aber beim Schuhekaufen schwöre ich auf das Schuhgeschäft nahe meines Heimatdorfes. Die haben eine große Auswahl an „Bequem-Schuhen“ und ich fühle mich da manchmal frühzeitig gealtert. Dafür haben sie genug, aber nicht zuviel Auswahl in Größe 43, so dass ich maximal 8 Paar Schuhe anprobieren muss. Auch finde ich es angenehm, dass mir die Verkäuferin beim In-den-Schuh-Schlüpfen hilft, selbst wenn ich noch alleine schaffen würde. Bequeme Schuhe – herrlich!
  • ein kostenloses Virenprogramm finden, das auf Windows 2000 läuft und meinen fast 9 Jahre alten Rechner nicht komplett lahmlegt.
  • meine Chino-Hose tragen (ist jetzt zum 3. Mal dabei, bitte nicht mehr wählen)
  • Lesben-Pornos gucken, und zwar solche, bei denen ich Anregungen für die eigene Praxis bekomme (hier schon einmal ein großes NEIN an alle, die aufgrund dieses Begriffs hier landen. Hier gibt’s keine Lesbenpornos zum Gucken, und ich sag auch nicht, wo ich meine finde, aber du darfst gerne den restlichen Blog lesen)
  • sehen, dass sie am Stuttgarter Hauptbahnhof die Scheiben aus den Gleisdächern genommen haben und meine Fotos davon nun endgültig historisch sind (naja, nur halbe Freude).

Und was sind eure Top 6 (oder 3, oder 5, oder 10) heute?

Mamas Mürbeteigrezept


Manche Dinge gehen einfach nicht besser. Dieser Mürbeteig zum Beispiel. Dieses Rezept folgt der „einfachen“ Formel 1-2-3, aber ich kann mir trotzdem nie merken, von welcher Zutat man welche Zahl nimmt 🙂

Deshalb schreib ich’s mir und euch hier für alle Ewigkeiten auf.

Du nimmst:

100 gr. Zucker

200 gr. Butter (weiche!)

300 gr. Mehl

1 Ei

(für ein ganzes rechteckiges Blech brauchst du 125 gr Zucker, 250 gr Butter, 375 gr Mehl und 1 Ei)

Die Zutaten verknetest du schnell zu einem glatten Teig. Du solltest nicht zu lang kneten, das tut dem Teig nicht gut.

So, und das ist das Besondere: in so ziemlich allen Kochbüchern steht, dass du den gekneteten Mürbeteig eine Stunde oder so in den Kühlschrank stellen sollst. Fraulindes Mama sagt: niemals! Denn sonst kannst du ihn später nicht mehr kneten. Du müsstest ihn weichkneten, also warum ihn erst hart und kalt werden lassen?

Zugegeben, dieser Mürbteig hier ist sehr weich, wenn man ihn ausrollt. Aber falls der Teig auseinanderreist, setzt du einfach die Teile wieder zusammen. Wenn die Hände beim Verarbeiten schön fettig von der weichen Butter werden, ist er genau richtig.

Mamas Mürbeteig ist natürlich lecker als Boden für alle möglichen Kuchen. Käsekuchen, Obstkuchen, … du kannst ihn mit so ziemlich allem belegen. Anschließend bäckst du ihn bei 180 Grad, bis der Belag durch ist.

Du kannst mit Mamas Mürbeteig aber auch die weltbesten Weihnachtsplätzchen von der ganzen Welt machen. Da nimmst du einfach einen Herzchenausstecher (ja, geht nur mit Herzchen :)) und stichst aus dem ausgerollten Teig  Herzchen aus. Die bäckst du auch ein bisschen und nimmst sie aus dem Ofen, wenn sie an den Rändern anfangen, leicht braun zu werden. Du kannst die Herzchen natürlich auch mit Guss bestreichen, mit Marmelade zusammenpappen… Rechne damit, auf die Knie zu sinken, wenn du sie probierst. Sie sind einfach so schön buttrig und lecker und – eben mürb.

Meine Mama backt an Weihnachten immer mehrere Sorten Plätzchen. Ich backe auch noch ein paar Sorten. Aber ehrlich: wenn es an Weihnachten nur die Herzchen-Ausstecher ohne alles geben würde und sonst keine anderen Plätzchen, wäre mir das auch sehr sehr recht. Die Ausstecher schmecken zu jeder Jahreszeit und halten sich (theoretisch) in der Keksdose über Wochen hinweg. Nur dass es ihnen nicht bestimmt ist, aufgehoben zu werden…

schnellste Hefeteilchen aus der Pfanne


Vorher hatte ich Lust auf Kaffee und etwas Süßes dazu, aber ich hatte keine Kekse zuhause, und die guten Bäckereien im Viertel waren schon im Wochenende. Die Supermärkte mit integrierten Bäckern waren viel zu weit weg.

Aber ich hatte noch einen Hefeteig eingefroren (aus Mehl Type 550). Also habe ich etwas ausprobiert und das Ergebnis war schneller und leckerer als die Produkte des Lieblingsbäckers zwei Straßen weiter. Ich nenne es mal: süße Hefefladen aus der Pfanne.

Der Hefeteig war schon angetaut, und da habe ich einfach aus dem schon weichen Teil ca. eine Hand voll Hefeteig abgekratzt. Während der Kaffee kochte, ruhte der Hefeteig kurz auf dem Balkonstuhl in der Sonne. Dem Hefeteig muss es ja immer ein bisschen warm sein, damit er aufgehen kann 🙂

Dann knetete ich die Teigkugel ein bisschen und – weil der Teig etwas klebrig war, gab ich etwas Mehl hinzu. (Wenn der Teig zu trocken ist, Milch oder Wasser dazugeben.)

Ich knetete ein paar Rosinen in den Teig, ebenso etwas Kakaopulver. Den Kakao habe ich aber nachher gar nicht herausgeschmeckt, aber er hat im hellen Teig ein schönes Muster produziert.

Nebenher habe ich ca. einen halben Esslöffel Sonnenblumenöl in der Pfanne heiß werden lassen. Aus dem Teig habe ich mehrere kleine Fladen ausgerollt. Je dünner, desto knuspriger. Bei 2 Millimetern Dicke werden die Fladen schön knusprig und gehen beim Braten sogar etwas auf. Aber auch 5 mit Milimeter Dicke wird’s lecker.

Die Fladen müssen keine bestimmte Form haben – meine waren eher länglich bzw. dreieckig.  Die Fladen habe ich dann in die Pfanne mit dem heißen Öl gegeben. Ich habe sie bei hoher Hitze von der einen Seite angebraten, dann umgedreht, noch etwas Öl zugegeben, die Hitze auf mittel reduziert und den Deckel aufgelegt. Insgesamt habe ich sie ca. 10 Minuten lang gebraten, immer wieder geschaut, dass sie nicht anbrennen, und immer wieder probiert, ob sie schon durch sind. Bei aufgelegtem Deckel bildet sich ja meistens Wasser im Deckel – darauf achten, dass das Wasser nicht auf die Pfanne oder auf die Fladen gelangt.

Tja, und dann waren meine süßen Hefefladen auch schon fertig. Aber das beste kommt noch: beim Essen habe ich die Bissfläche in Zucker getaucht. Yeah.

Und bevor ich sie fotografieren konnte, waren sie auch schon weg!

Hefchen


Heute hatte mein Würfel Frischhefe sein Mindeshaltbarkeitsdatum erreicht. Was blieb mir also übrig, als trotz geplanten Ausflugs und trotz Hitze zu backen?! Ich sag schonmal, es hat sich gelohnt. Hier gibt’s ein paar Tipps.

Haltbarkeit der Hefe checken

Ich war mir nicht ganz sicher, ob das Hefchen noch was kann. Und das wäre ja mal ganz gut zu wissen, bevor ich sie in ein Kilo Mehl verarbeite und der Teig nachher nicht aufgeht und ich entweder den Teig wegschmeißen kann oder Dachziegel produziere (und unser Haus hat ein Flachdach, also was soll ich mit Dachziegeln…).

Also vermischte ich die Frischhefe mit lauwarmem Wasser (die Hefe etwas mit einer Gabel zerdrücken und ca. 0,5 l lauwarmes Wasser zugießen und verrühren). Ich ließ das Ganze stehen und wartete.

Was jetzt nämlich passieren muss (nach ca. 10-20 Min.): das Hefewasser muss anfangen wie Limo ganz leicht zu sprudeln. Es gibt keine großen Bläschen, aber auf der Wasseroberfläche gibts sowas wie kleine Funken und Spritzer. You know what I mean? You will when you see it. Das tat meine Hefe auch. (Falls nichts passieren sollte – weg mit). Aber in meinem Fall: los gehts.

Hefeteig erst in ein paar Stunden verarbeiten

Ich machte zwei verschiedene Hefeteige: einen Pizzateig (mit Bio-Weizenmehl Type 550) und einen Teig für Brot und Brötchen (Mischung aus Mehl Type 550, etwas 1050, etwas Roggenvollkorn und ziemlich viel Dinkelvollkorn). Ich knetete fein beide Teige und stellte beide Schüsseln mit jeweils einem Geschirrtuch bedeckt in den Kühlschrank. Denn ich hatte heute noch etwas vor – einen Ausflug zum Kloster Maulbronn. Ich wusste aber, dass ich nach dem Ausflug zu faul zum Kneten sein werde, und Hefchen musste weg, also machte ich den Teig vor dem Ausflug.

Voller Inspiration und Liebe und Energie von Maulbronn kam ich nach Hause, öffnete den Kühlschrank und juchzte ob meiner schön aufgegangenen Teige. Ja, Hefeteige gehen wirklich ganz toll im Kühlschrank auf (brauchen dafür allerdings Stunden).

Teig verarbeiten

Zuerst machte ich mich über den Weißmehl-Pizzateig her, denn ich wollte mein Abendessen. Die Pizza war lecker, aber ich habe nicht den ganzen Pizzateig verarbeitet, da ich ja alleine esse und – schnief – keine Essens-Gefährtin habe. Aber fraulinde ist niemand, die über so etwas verzweifelt, sondern das spornt sie erst richtig an:)). Nachdem die Pizza genossen geworden war, hatte ich die Idee, daraus sowas wie Pita Chips zu machen. Yeah. Eine meiner besten Ideen heute. Das Rezept findet ihr hier.

Und aus dem zweiten Teig gab’s noch Rosinenbrötchen und ein Brot.

Yeah. Und das alles aus einem Würfel Hefe, einem Kilo Mehl und ein paar weiteren Zutaten.

Toller Tag!

how to make good Hefeteig


Ich habe das ultimative, supergeile, idiotensichere, sagen wir fraulinde-sichere Hefeteig-Rezept gefunden. Eigentlich ist es egal, woher es ist und wie es lautet. Wichtig sind nur die Tipps, die darin enthalten waren und die ich gleich an euch weitergebe, aber erstmal muss ich etwas ausholen.

Was kann am Hefeteig so schwierig sein, fragt ihr vielleicht? Nun – keine Ahnung, eigentlich, aber die Resultate sprachen bisher für sich.

Anno 2004: ich plane einen „schwäbischen“ Abend in den USA für meine Mitbewohner, inklusive Hefezopf. Die Dame am Infodesk des Supermarkts guckte mich mit großen Augen an, als ich nach „yeast“ (Hefe) fragte und wollte wissen, was das denn sei und wofür man es verwendet. Ihr zur Hilfe herbeigerufene Kollege sagte mir, dass gerade keine holiday season sei, und es deshalb bei ihnen keine Hefe gäbe. Der Supermarkt war so groß wie ca. 3 Fußballfelder und dort gab es z.B. 40 verschiedene Sorten Frühstückscerealien und lebende Hummer, aber gut. Hefe fand ich schließlich im Öko-Laden um die Ecke, wenn auch nur Trockenhefe. Nach ca. 5 Telefonaten mit meiner Mutter, wie man denn nun Hefezopf macht, war das Ding irgendwann in einer Kastenform und im Ofen und fertig. Mit dem Resultat hätte man gut Einbrecher erschlagen können.

Anno 2005: ich wohnte bei meiner damaligen Freundin in den USA für ein paar Wochen, wollte ihr eine Freude mit einem selbst gemachten Hefezopf machen – selbes Spiel. Heraus kam etwas weniger Backstein-artiges, aber es war immer noch viel zu fest und trocken. Genießbar eigentlich nur mit literweise Flüssigkeit zum Runterspülen, ansonsten lief man Gefahr, daran zu ersticken. Ich brachte sogar die Hälfte von dem Hefezopf zu einem Essen bei ihren Eltern mit – man muss sich das vorstellen: ein Ding, das wie ein halber Brotlaib aussieht, mit der einen oder anderen Rosine drin, als Gastgeschenk. Und die Gastgeberin hatte als Nachtisch Himbeertörtchen mit Schokoladen-Glasur aus Lindt-Schoko gemacht. Ich hab mich einfach nur geschämt für meinen Hefezopf, der auch in irgendeinem Schrank verschwand und nicht serviert wurde.

Aber ich gab nicht auf:

Anno 2010 (vor 2 Wochen): ein einfach klingendes Ciabatta-Rezept aus einem Antipasti-Kochbuch. Das einzig gute daran war nur die Kruste. Ansonsten: viel zu fest, viel zu wenig Salz, viel zu trocken. Auch super gegen Einbrecher.

Vorgestern: Der erste Hefeteig, der mir gelungen ist. Das Brot ist am 2. Tag immer noch superlecker, obwohl es komplett aus 405-Mehl ist, und es ging hammermäßig auf und war einfach so geil.

Was habe ich daraus gelernt: hier meine Tipps:

  • Diese Kuhle, die man in der Mitte des Mehlhaufens formen soll, hat einen Sinn! Ehrlich! Man gibt nämlich die in Wasser aufgelöste Hefe rein und fängt dann an, nach und nach das umgebende Mehl mit der Flüssigkeit zu vermischen. Das geht am besten mit den Fingern, und wenn man sich von innen nach außen arbeitet.
  • Also keinen Knethaken verwenden und alles Mehl auf einmal mit der Flüssigkeit vermischen, sondern wie gesagt immer nur ein bisschen.
  • Irgendwann ist dann wahrscheinlich die Flüssigkeit aufgebraucht, aber am Rand der Schüssel noch Mehl übrig. Dann gießt du in die Mitte noch etwas Flüssigkeit dazu, aber immer nur soviel, wie das Mehl aufsaugen kann.
  • Wenn alles vermischt ist, noch etwas kneten. Dadurch entsteht am Ende ein glatter, geschmeidiger Teig. Yeah!
  • Außerdem habe ich dieses Mal frische Hefe verwendet.
  • Mein Ofen ist auch ziemlich neu (kein so ein altes Gas-Ding).
  • Und man braucht für 1 kg Teig schon ordentlich Salz (in den meisten Rezepten steht ja: „eine Prise“, aber das ist viel zu wenig.)

So ein Teig ist auch ein super Opfer, wenn man sich gerade wieder über jemanden aufgeregt hat, z.B. über die Lieblings-Dame oder den Chef oder so. Einfach den Teig ein paar Mal aufs Brett schlagen und schon geht’s mir besser! Happy Abreagieren!

Tatataääää


Hallo liebe Leserinnen,

ich melde mich zurück. Fragt nicht, wo ich war, ich habe ein leckeres Rezept für Euch.

Ich mag ja so gekaufte Country Potatoes oder Potatoe Wedges nicht. Man kann sie wunderbar selbst machen und sich bei der Marinade austoben. Hier mein Rezept, mit zwei unterschiedlichen Marinaden.

Country Potatoes

In jedem Fall nimmt man ein paar rohe festkochende Kartoffeln, schält sie (bei neuen Kartoffeln kann man die Schale dranlassen und gut bürsten). Dann halbiert man die Kartoffeln der Länge nach und schneidet die Hälften in grobe Spalten. Die Spalten sollten etwa gleich dick sein, damit die Stücke nachher alle gleichzeitig gar sind.

In einer großen Schüssel, in die später auch die Kartoffelspalten reinpassen, mischt man die Zutaten für die Marinande.

Marinade 1 mit Honig und Senf:

Zutaten: (Mengenangaben gibt es nicht, schüttelt einfach ein paar Mal die Fläschchen und es wird schon passen!)

Salz

Chilipulver (hier nicht so oft schütteln!)

Brühpulver (möglichst ohne Geschmacksverstärker)

ein Schuss Sojasoße

Senf (gerne auch körniger Senf)

Honig

süßes Paprikapulver

eine Prise Zucker

Olivenöl

Alle Zutaten miteinander vermischen, die Kartoffelspalten drunterheben und gut miteinander vermischen, dann auf ein Backblech mit Papier geben.

Ein paar ungeschälte Knoblauchzehen andätschen (mit der Schnittfläche eines Messers) und zu den Kartoffeln geben.

Bei 220 Grad etwa 30-40 Minuten backen.

Marinade 2 mit indischen Gewürzen:

Im Mörser folgende Gewürze zerreiben:

Bockshornklee, Kreuzkkümmel, Chilisamen, Pfefferkörner und etwas frischer Knoblauch.

Dann dazugeben:

Zitronensaft

Sojasoße

etwas Wasser

Salz

Sonnenblumenöl

Mit den zerriebenen Gewürzen verrühren und die Kartoffeln damit vermischen.

Ab in den Backofen und genießen!!
Die Marinaden kann man beliebig abwandeln. Wichtig ist nur, dass sie kräftig und schön salzig ist, damit die Kartoffeln nachher nicht fad schmecken. Viel Spaß beim Ausprobieren!