Russisch-italienische Freundschaft: гречка meets Pesto

Aber ganz tranquilo und von vorne:

Die Hiroglyphen in der Überschrift гречка spricht man „Grijetschka“ aus und das ist Russisch für „Buchweizen“.

Gekochter Buchweizen ist eine typisch russische Beilage und war sehr von mir geschätzt, als ich in Südrussland weilte, denn es ist garantiert vegetarisch. Buchweizen hat einen leicht nussigen Geschmack und schmeckt gekocht und ohne alles schon sehr lecker.

Dennoch habe ich jetzt mal eine verschärfte, mediterrane Variante ausprobiert: Grietschka meets Pesto und Broccoli.

Nu Sdrasdwutje, otschjen vkusna (aber hallo, sehr lecker).

Buchweizen mit Pesto und Broccoli

Buchweizen mit Pesto und Broccoli, aka Russisch-italienische Freundschaft

Ich kochte 1 Kaffeebecher Buchweizen in viel Wasser bissfest. Das hat bei mir ca. 10-15 Minuten gedauert. Gegen Ende der Kochzeit gab ich etwas Salz zum Buchweizen, ließ ihn noch etwas köcheln, und goss dann das überschüssige Wasser ab. Dann legte ich wieder den Deckel auf den Topf, um den Buchweizen warm zu halten.

Nebenher machte ich die Pesto:

  • 2 Karotten, möglichst Bio und ungeschält, nur heiß abgewaschen
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 10 Cashew-Kerne oder Nüsse
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer

Die Karotten schnitt ich in dicke Scheiben und verarbeitete diese in einem Mixer zu groben Raspeln.

Die getrockneten Tomaten schnitt ich in Streifen, gab sie zusammen mit den Cashews und dem Knoi zu den Karotten im Mixer und zerkleinerte sie ebenfalls.

Die restlichen Zutaten (Öl, Balsamico, Salz und Pfeffer) rührte ich mit einem Löffel unter die Karottenmischung. Die Mischung sollte herzhaft und gut gewürzt sein, da sie den Buchweizen und den Broccoli mitwürzt. Die Karottenmischung, die ab sofort den schicken Namen Karottenpesto trägt, durfte dann etwas durchziehen. (Anmerkung für Nerds: natürlich gehören in eine Pesto auch frische Kräuter und Parmesan. Hatte ich beides nicht, aber sie würden dieser Karottenpesto sicher hervorragend stehen.  Ausprobierbefehl!)

Dann wusch ich noch 500 Gramm Broccoli, zerteilte die Röschen, schälte den Strunk ein bisschen und schnitt ihn in Scheiben (wusstet ihr eigentlich, wie lecker Broccoli-Strunk schmeckt, wenn man ihn von dem holzigen Äußeren befreit? Ein bisschen wie Kohlrabi, und viel zu schade zum Wegschmeißen!). Die Broccoli-Stücke und -Röschen kochte ich ca. 5 Minuten in Salzwasser bissfest. (Bissfest heißt auf italienisch „al dente“, jahaaa).

Bei mir haute das zeittechnisch ziemlich gut hin, so dass alle drei Elemente (Grietschka, Pesto und Broccoli) gleichzeitig fertig waren. Ich verrührte alles miteinander und servierte.

Der Rest taugt super als Mittagssnack für den nächsten Tag (falls noch etwas übrig sein sollte).

Also ich finde, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

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Ein Gedanke zu „Russisch-italienische Freundschaft: гречка meets Pesto

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