Parddiiiie

ähm, also ich meine natürlich Rezepte für Parties, und zwar für ein Partybuffet.

Das Büffet von der linken Seite: gefüllte Teigtaschen, Nudelsalat, Taboulé, Edamame-Salat, Vase mit Rose, Fleischbällchen, gebratene Auberginen, Guacamole, gebratenes Gemüse, Caprese, Kartoffelsalat, gebratene Pilze

Das Buffet von der linken Seite: nochmal die Pilze, Teigtaschen, Besteck, Baguette, Wiesenblumen, Börek

Ich feiere meine Parties immer zu meinem Geburtstag, der in den späten Frühling fällt. Da es zu dieser Zeit meistens schon warm ist, verzichte ich auf warme Gerichte und biete meinen Gästen ein kaltes Buffet hat. Die folgenden Rezepte sind alles kalte Gerichte, die ich im Voraus zubereite und auf einen großen Tisch stelle, so dass sich jeder selbst bedienen kann.

Mit warmen Gerichten bei Parties habe ich keine Erfahrung, da mir das zuviel Arbeit ist, immer wieder nach dem Essen auf dem Herd zu schauen, während die ersten Gäste schon da sind. Und ich will ja schließlich mit meinen Gästen reden und nicht in der Küche versauern.

Wie plant man eine Party? Wie bereitet man sie vor? Normalerweise feiere ich bei mir zuhause. Meistens mache ich es so:

Tag 2 vor der Party: frisches Gemüse und Obst kaufen. Erste Gerichte vorbereiten.

Tag 1 vor der Party: gründlich putzen und aufräumen (auch Balkon), zusätzliche Stühle aus dem Keller holen, wenig benutztes Geschirr spülen, weitere Gerichte anfangen vorzubereiten, Eier kochen (für gefüllte Eier)

Partytag (yeah): restliche Gerichte vorbereiten, Kühlschrank mit Getränken füllen und auf die höchste Stufe stellen, evtl. Wohnung durchwischen / -saugen, frisches Handtuch auf Toilette, noch einmal über die Armaturen wischen und duftenden WC-Reiniger ins WC schütten, mich stylen, ein Sektchen trinken, ready.

Ich muss dazusagen, dass ich es LIEBE, quasi drei Tage lang in der Küche zu stehen und zu kochen, was das Zeug hält. Manchmal habe ich zu dieser Jahreszeit aber gerade einen oder mehrere stressige Jobs und nicht so viel Zeit. Dann bitte ich meine Freunde um Salate oder Nachtische. Oft formuliere ich es so: wenn ihr mir unbedingt etwas zum Geburtstag schenken möchtet, bereitet doch euer Lieblingsgericht zu und bringt es mit zu meiner Party. Manche sind sehr dankbar, dass sie sich kein Geschenk überlegen „müssen“. Andere bringen ein Gericht und ein weiteres Geschenk mit…

Hier meine Liste mit den einzelnen Beiträgen zum Partybuffet:

Kartoffelsalat (von meiner Mama)

Schinken-, Käse- und Gemüsetaschen aus Blätterteig (auch von meiner Mama)

Nudelsalat

Cous-Cous-Salat (Taboulé)

Gebratenes und mariniertes Gemüse

Gebratene Pilze

Gebratene Auberginen

Gefüllte Eier (die delegiere ich immer an meinen sehr begabten Freund Christian)

Tomate / Mozzarella mit Basilikum (Caprese)

Börek

Fertige Hackfleischbällchen aus dem Supermarkt, die man nur noch anbraten muss

Salat mit Sojabohnen, Mais und Kirschtomaten (Hinweis: saulecker, aber aufgrund der Bohnen super ungeeignet für eine Party, außer man plant einen Furzwettbewerb.)

Und das bringt mich zu einer Liste von Dingen, die sich NICHT für Partybuffets eignen.

  • alles mit runden Bohnen und Kichererbsen. Bitte, so geil es auch schmecken mag, lasst sie weg, denn sie bergen einfach eine hohe Furzgefahr.
  • alles mit frischem Kraut, also z.B. Krautsalat. Außer du hast eine 100% sichere Methode, wie er keine Blähungen verursacht.
  • gekochte rote Beete sind glaube ich auch solche Kandidaten – und machen überall tierische Flecken.

NACHTISCH:

Himbeer-Tiramisu

Rührkuchen

So, all das war reichlich Essen für meine ca. 17 Gäste, von denen über die Hälfte Männer waren. Ich koche meistens zu viel für Parties, aber meistens bewusst zu viel, da ich wirklich gar nie abschätzen kann, was die Leute an diesem Abend essen werden. Wobei so Sachen wie Caprese, gefüllte Eier und die Hackfleischbällchen als erstes weg waren.

Aber was mach ich denn nun mit den Resten vom Buffet? Lasst mir euch ein paar Möglichkeiten sagen.

1.) wegwerfen. Das gilt für Speisen, die eins der folgenden Dinge enthalten:

– Fleisch oder Wurst (ganz besonders, wenn das Wetter sehr heiß ist)

– alles mit rohem oder gekochtem Ei, also Tiramisu, gefüllte Eier, Mayonnaise… (Ausnahme würde ich machen bei Kuchen oder anderem Gebackenen)

– alles, was irgendwie komisch Saft gezogen hat und komisch aussieht. Merke: komisch = wegwerfen

2.) Einfrieren. Klappt besonders gut mit Brot, Kuchen, Blätterteigtaschen.

3.) Den Übernachtungsgästen zum Frühstück vorsetzen („Zuerst wird der Nudelsalat gegessen, dann kriegst du ein frisch aufgebackenes Croissant!“)

4.) Selbst über die nächsten Tage verteilt essen. Gerade Nudelsalat hält sich ein paar Tage lang gut im Kühlschrank, ebenso Kartoffelsalat (wenn er mit gedämpften Zwiebeln anstatt rohen gemacht wurde – die rohen fangen dann irgendwie an zu gären).

5.) Das gegrillte Gemüse kannst du super zu Nudeln essen – einfach das Gemüse leicht anwärmen, mit den heißen Nudeln vermischen und mit Parmesan oder frischen Kräutern garnieren. Das gegrillte Gemüse ergibt auch ein wunderbares Pesto, wenn du es mit ein paar Nüssen und Parmesan pürierst.

6.) Pürieren. Das klappt super mit gemischtem Salat. Ich gebe zu: grüner Salat, der vom Dressing schon total durchgeweicht ist, sieht nicht besonders appetitlich aus. Und es ist wirklich wirklich ok, wenn du ihn wegschmeißt. Aber vielleicht probierst du ja mal, ob er noch halbwegs schmeckt. Denn wenn er noch schmeckt, kannst du den grünen Salat samt Dressing und dem Gemüse, das vielleicht sonst noch drin war, pürieren. (Ich empfehle sowieso, auf einer Party das Dressing immer extra zum Salat reichen, und nicht den ganzen Salat anmachen, weil die Blätter im Nu zusammenfallen.). Salat, den man noch nicht angemacht hat, kann man natürlich auch super pürieren (welke Blätter vorher aussortieren). In jedem Fall ergibt das Pürierte eine superleckere kalte Suppe – ähnlich wie Gazpacho. Und je nach Geschmack kann man sie mit Wasser verdünnen oder mit altem Brot eindicken.

7.) Sandwiches, Sandwiches, Sandwiches. Brot toasten / grillen, eingelegtes Gemüse mit grünem Salat und rohem Gemüse drauf, Käse und Senf dazu – feddisch!

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