Packliste für Wandern an der cornischen Küste

Der Unterschied zur anderen Sommer-Packliste ist, dass ich in England sehr viel gewandert und entsprechend dreckig geworden bin. Ich war nicht ganz so waschfreudig und habe deshalb eher einen Tick mehr mitgenommen. Auch in England habe ich mehrere Tage in einer Unterkunft verbracht, habe mein Gepäck also tagsüber nicht dabei gehabt. Ich war insgesamt zwei Wochen unterwegs. Hier gibt’s übrigens Bilder vom Trip. 

Was ich als sinnvoll erlebt habe, ist, mir während der Reise Outfits fürs Frühstück, fürs Abendessen und fürs Wandern zu überlegen. Ich ziehe also  jeden Tag das gleiche zum Frühstück an. Das hat den Vorteil, dass ich vor meinem ersten Kaffee nicht checken muss, wie warm es draußen ist, sondern ich zieh mich schnell an und geh die Treppe runter zum Frühstück. Zum Abendessen ziehe ich auch jeweils immer das gleiche  T-Shirt und die gleiche lange Hose an. Vorteil ist, dass das T-Shirt vom Abendessen ja nicht verschwitzt wird und man es echt die ganze Zeit anziehen kann. Und zum Wandern ziehe ich mir dann jeden Tag andere T-Shirts an, und da könnte ich eben auch – wenn keine Waschmöglichkeit in Sicht ist – mal das verschwitzte T-Shirt von gestern anziehen, da selbst ein frisches T-Shirt nach einer halben Stunde Wandern auch wieder verschwitzt wäre (das gleiche gilt für Socken und die dreckige Wanderhose)

  • 7 T-Shirts, am besten aus dünner Baumwolle oder Viskose, so dass sie leicht sind und schnell trocknen.
  • 1 Langarmshirt aus dünnem Stoff in schwarz
  • 1-2 ärmelloses Top zum Schlafen und als Unterhemd (kann man auch als Unterhemd anziehen)
  • Sporthose (Shorts) zum Schlafen (habe ich auch an den Strand und auf den Weg in die Gemeinschaftsdusche angezogen)
  • 3/4-Hose, dünn. Meine hatte schon ein paar Mini-Löcher, was mir aber sowas von egal war, bin schließlich im Urlaub. Die habe ich meistens bei Tageswanderungen angehabt.
  • eine weitere kurze Hose
  • 1 lange Hose zum Wandern / für kühleres Wetter.
  • 1 Paar Leggings: zum Schlafen, oder als lange Unterhose, oder auch gerne für eine Tageswanderung, wenn ich gerade meine ganzen anderen Sachen gewaschen habe.
  • 1 langärmeliges leichtes Funktions-Shirt
  • Schal aus dünner Baumwolle: als Schal an kühlen Tagen oder an heißen Tagen mit krassem Wind, als Strandtuch, als Sonnenschutz am Strand, zum Abtrocknen
  • Sandalen
  • Walking-Schuhe für ganz leichte, ebene Wege oder zum in-der-Stadt-bummeln
  • Wanderstiefel
  • Fleece-Pulli
  • Baseballkappe oder Bandana-Tuch als Sonnenschutz – meinen Strohhut hätte es mir fast weggeweht. Ich habe jedoch schnell zur leichten Wollmütze gewechselt, da sie sowohl Sonnenschutz bietet als auch bei heftigem Wind die Ohren schützt. (Ja, ich habe im August eine Wintermütze getragen!)
  • Sonnenbrille
  • Sonnencreme
  • Shampoo (zum Haare waschen, als Duschgel und zum Klamotten waschen; für 2,5 Wochen ca. 100 ml. Ich kaufe mir meistens ein billiges beim Discounter und fülle es in kleine Flaschen um)
  • Regencape
  • den Badeanzug kannst du dir sparen, außer du magst Wassertemperaturen von 17 Grad
  • Kamera plus Filme
  • eventuell Bücher. Ích schreibe eventuell, da ich meiner Erfahrung nach unterwegs immer über Bücher stolpere, die mich interessieren. Sei es in der Privatbibilothek eines Bed and Breakfasts, in einem Café mit angeschlossenem Second-Hand-Buchladen, Leihgaben von anderen Reisenden… Ich habe dieses Mal nur 1,5 meiner mitgebrachten Bücher gelesen und das halbe mit wenig Vergnügen.
  • Toilettenartikel wie Deo, Sonnencreme, Zahnpasta (und hier natürlich die rote kleine), Zahnbürste, Q-Tipps, Tampons, Gesichtscreme, Pflaster und Schere, was gegen Kopfweh
  • Tupperdose für Lebensmittelreste oder Stullen
  • Schlappen für siffige Hostel-Böden oder einen kurzen Weg zum Strand.

Was ich immer im Tagesrucksack hatte:

  • Kamera (die analoge Spiegelreflex, auch wenn sie etwas schwer ist)
  • Geldgürtel mit Reisepass und EC-Karte
  • das dünne Tuch als Schal
  • Mütze
  • Regencape
  • das dünne langärmelige Oberteil
  • die Leggings
  • Sonnenbrille
  • Geldbeutel und Handy
  • Fleecepulli
  • Studentenfutter in der Tupperdose, Wasserflasche, Obst

Der Tagesrucksack war echt schwer, aber dort war das Wetter so unvorhersehbar, dass ich lieber etwas zuviel als zuwenig eingepackt habe. Und ich konnte schwer abschätzen, wie weit oder wie schwierig die Touren sind, ob ich es bis in die nächste größere Stadt schaffe oder ob ich zurücklaufen muss.

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