mal ne Frage


Also die Frau, auf die ich stehe, hat mir vor einem halben Jahr einen Korb gegeben. Ich finde sie aber immer noch manchmal gut, und wir sehen uns regelmäßig innerhalb einer Vierer-Clique. Diese Frau sagt in letzter Zeit immer wieder zu mir, meistens als Antwort auf einen Spruch von mir: „Du bist so geil, Alter!“

Auch wenn ich Literarisches Schreiben studiere, scheitere ich an der richtigen Interpretation dieses Satzes. Vielleicht ist das auch ein norddeutscher Spruch, den ich als Schwäbin nicht verstehe kann.

Ich brauche also eure Hilfe! Bitte stimmt ab, was sie damit meinen könnte!

So, die Ergebnisse stehen fest – sowohl in der Umfrage als auch privat. Lieben Dank an alle Abstimmenden. Ihr habt meine Vermutung bestätigt. Da die Frau inzwischen mit einer anderen liiert ist, kann ich die Antwortmöglichkeit „ich finde dich total scharf“ ausschließen. Gehabt euch wohl bis zur nächsten Umfrage!

cheers!

eure fraulinde

Advertisements

Wisst ihr was?


Wisst ihr, dass ich es viel einfacher finde, keine Chips zuhause zu haben? Denn dann muss ich mir während DSDS keine Gedanken machen, ob ich jetzt Chips essen muss / will / soll / darf. Am besten ziehe ich mir gegen 20:15 meinen Schlafanzug an, so dass ich – falls ich mir unten im Kiosk Chips kaufen wollte – mich erst umziehen müsste. Ergebnis: ich esse gegen 21:30 statt Chips die Reste meiner leckeren Spaghetti mit Tomatensoße und Zucchini und gehe um 22:10 zufrieden ins Bett.

Wisst ihr, dass es sehr praktisch ist, wenn die Webseite, auf der ich sonst den Mondkalender nachschaue, aus irgendeinem Grund verschwunden ist? Wenn ich also nicht nachschauen kann, ob und wann heute eine Mondpause ist. (Mondpausen sind unterschiedlich lange Phasen, während denen man sich ausruhen soll, nichts Neues und / oder Wichtiges machen soll). Denn so habe ich heute einfach die neue Geschichte für einen Wettbewerb fertiggemacht und abgeschickt, ohne zu wissen, wie der Mond gerade stand. Bei einer Mondpause hätte ich sonst überlegt, ob ich überhaupt schreiben sollte, denn das bringt bestimmt nichts, mir wird nichts einfallen, denn ich sollte eigentlich ausruhen, und selbst wenn mir etwas einfällt, wird es nicht zum Erfolg führen, ich könnte höchstens sonst heute Nacht schreiben, wenn die Mondpause vorbei ist. Hoffentlich geht die Seite nie wieder online.

Habt ihr auch so etwas, bei dem ihr irgendwann gemerkt habt, dass ihr besser ohne lebt?

enjoy the sun!

Um die Ohren hauen


Das „Um-die-Ohren-Hauen“ ist eine wichtige Instanz beim Schreibprozess. Es ist die super-ultimative zuverlässige Bremse.

Denn in Schreibwerkstätten wollen hilfsbereite Menschen Sätze identifizieren, die „Ihnen später jeder Lektor um die Ohren haut“ oder die „Ihnen später jeder Literaturkritiker um die Ohren haut“. Tun Sätze weh? Soll man einfach Strg-X machen und gut ist, ungefähr so wie ein Kilo abnehmen und gut ist? Machen Sie das 12 Wochen lang und Sie sind perfekt, ebenso wie Ihr Text? So dass man mir irgendwann nichts mehr um die Ohren hauen kann?

Und kann ich die Um-die-Ohren-Hauen-Sätze nicht einfach drin lassen, denn falls ich so viel Glück haben sollte, dass mein Roman überhaupt veröffentlicht wird und dann noch das Riesenglück habe, dass er bei knapp 100.000 Neuerscheinungen pro Jahr überhaupt von irgendjemandem rezensiert wird, können sie mir soviel um die Ohren hauen wie sie wollen, oder? Und möchte ich wirklich den Literaturkritikern ihre – vielleicht einzige – Freude nehmen?

Ich schreibe gerade einen Text für einen Wettbewerb, eine ganz neue Geschichte, zu der mich die neue Frau inspiriert hat. Wir kommen dabei beide schräg rüber, sie glaube ich noch weniger schräg als ich. Soll ich die Geschichte abschicken mit dem Risiko, dass sie unter die ersten zehn kommt und veröffentlicht wird? Für wie eitel halte ich mich eigentlich zu glauben, dass sie Top Ten wird?* Falls wir wirklich zusammenkommen sollten UND ich in die Top Ten komme, kriegt sie die Geschichte mit. Wird sie es verstehen oder wird sie mir die Geschichte um die Ohren hauen? Setze ich mit der Einreichung der Geschichte eine bis jetzt nicht existierende Beziehung aufs Spiel? Soll ich andersherum auf einen möglichen Punkt in meiner aktuell leeren Publikationsliste verzichten, nur weil ich vielleicht unter irgendwelchen glücklichen Umständen, die ich mir momentan nicht ausdenken kann, mit dieser Frau zusammenkommen könnte?

Zu viele Variablen, das hasse ich.

Vielleicht würde mir ein Skihelm gut stehen.

* mittel-eitel, würde ich sagen, und die schiere Logik sagt, dass sich bei den Wettbewerben und Stipendien ca. 10-20 Menschen pro Preis / Stipendium bewerben, also wenn man das wie ich schon seit einer Weile macht, ist es irgendwann soweit.

Die Beschmissenheit


Seit Tagen geht mir ein umständliches Wort im Kopf herum, das meine Situation hier ziemlich gut beschreibt. Beschmissenheit.

Normalerweise nehme ich Philosophen und andere Menschen, die umständliche Wörter kreieren, nicht ernst. Martin Heidegger sprach z.B. von der Geworfenheit des Menschen in die Welt, was bei mir, als ich das Wort in einer Vorlesung hörte, einen Lachanfall auslöste. Geworfenheit soll ausdrücken, dass der Mensch sich nicht ausgesucht hat, auf der Welt zu sein. Ich habe einen Abschluss in Philosophie, finde aber, dass man – sollte man es notwendig finden, über dieses Phänomen zu reden – auch eine Verbkonstruktion verwenden kann (es sei denn, man ist JuristIn).

Das würde dann so lauten: „Der Mensch wurde in die Welt geworfen“.

Oder: „Die Annahme, dass der Mensch in die Welt geworfen wurde, ist eine wichtige Voraussetzung für blablabla“.

Oder: (gerade noch so): „Das Geworfen-Sein…“

Und jetzt tu ich das auch. Ich rede von meiner Beschmissenheit, und zwar im Master Literarisches Schreiben. Manche überlesen vielleicht auch das m in Beschmissenheit, diese Doppeldeutigkeit ist gewollt. Für eine Kommilitonin ist das Studium hier beschissen, sie geht zurück in ihren alten Beruf. Wir haben sie gestern verabschiedet und dabei alle zusammen ein paar Runden übers Studium gemeckert. Sie war im ersten Semester meine Lieblingskommilitonin, meine Stütze, bei der ich mich oft ausgekotzt habe. Es war schön mit ihr. Aber auch sehr meckerig. Und gerade will ich mal nicht meckern.

Es sind noch zehn Tage bis Semesterbeginn und egal was andere jetzt schon Schlechtes über die Seminare und Dozenten prophezeien: ich find’s geil. Ich weiß nicht, was kommt, aber ich finde es geil, hier zu sein. Wegen der Beschmissenheit.

Ich fühle mich wie ein Kind in einem riesengroßen Sandkasten, das die ganze Zeit mit Dingen beschmissen wird. Ich darf den ganzen Tag spielen und ausprobieren und entdecken, und es kommt immer mehr dazu, Berge von Spielzeug, Wagenladungen von Sand, auch ganz viel heiße Luft, ganz viel Scheiß, giftiges Spielzeug, das unter dubiosen Bedingungen produziert wurde, Vintage Stuff (leider viel zu wenig davon), ich muss aufpassen, davon nicht erdrückt zu werden, und manchmal landet das Zeug auch am Kopf oder anderen empfindlichen Stellen, das tut weh und bewirkt im Nachhinein, dass ich entweder einen großen Bogen um den Werfer mache oder aber mich freue und mit viel mehr Spaß weiterspiele. Und manchmal schiebe ich das alles zur Seite und suche mir außerhalb etwas zum Spielen.

Und ja, der Spielplatz ist mir zu unorganisiert, manchmal viel zu oberflächlich und gleichgültig, manchmal viel zu schwierig.

Trotzdem glaube ich, dass ich sehr viel aus dieser Beschmissenheit ziehe. Ich habe am Anfang gemeint, ich werde mit Konfetti beworfen und kann mir die Taschen damit vollschaufeln. Aber es sind große, schwere Brocken, von denen ich Rücken- und Kopfschmerzen kriege, wenn ich sie alle einpacke.

Gefühlt kann ich von all dem Zeug zwischen 3 und 5% brauchen. Betriebswirtschaftlich gesehen ist das eine ganz schlechte Investition, vor allem angesichts der 780 Euro Semestergebühr. Aber da die insgesamte Beschmissenheit so unvorstellbar groß ist, kommt da richtig viel zusammen.

Wie beim Goldsuchen. 

Im Norden ist gut muscheln


Typisch: Ich gehe um die Ecke in den Supermarkt, um eine fehlende Zutat fürs Abendessen zu kaufen (heute: körniger Frischkäse, den ich so gerne zu Pellkartoffeln esse). Im Supermarkt komme ich ob der tollen Produkte dann auf neue Ideen. Heute fand ich z.B. ein Pülverchen, mit dem man Mac’n Cheese* machen kann. Das wäre ja auch was, dachte ich, kaufte das Pülverchen, und als ich zuhause war, hatte ich keine Lust mehr auf Mac’n Cheese, sondern auf einen Luxus-Nudelauflauf, also fing ich an, die zweite Packungshälfte von den Muschelnudeln zu kochen. Nach ein paar Minuten merkte ich, dass ich auch keine Lust auf Überbackenes hatte, sondern auf Gemüse. Und auf Aprikosen. Und Butterschmalz.

Was nach all der Verwirrung herauskam und in meinem Magen landete, lest ihr hier. Nennen wir das Ganze mal

Italienisch-marrokanische Muschelnudeln**

Dafür brauchst du:

  • ca. 250 gr. Muschelnudeln (Conchiglioni)
  • 0,5 EL Butterschmalz***
  • 1 Zwiebel, ca. 5 cm Durchmesser, fein gehackt
  • 1 Bio-Karotte, geviertelt und in Scheiben geschnitten
  • 1 Zucchini, geviertelt und in Scheiben geschnitten
  • 3 getrocknete Aprikosen, klein gehackt
  • 1 EL Tomatenmark
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Lesbisches Olivenöl zum Drüberträufeln
  • Salz und Pfeffer

Und das Ganze braten wir in einer großen Pfanne mit Deckel (Deckel ist ganz wichtig, wie du noch sehen wirst)

Was du tust:

Die Muschelnudeln kochst du in heißem Salzwasser. Die brauchen eine Weile, ca. 18 Minuten. Gieße sie aber 1-2 Minuten vor Ende der Kochzeit ab, sie sollten noch richtig gut al dente sein.

Die Zwiebelwürfel brätst du bei mittlerer Hitze im Butterschmalz an, bei aufgelegtem Deckel. Sie sollten hell bleiben. Wenn sie anfangen glasig zu werden, gibst du die Karottenstücke dazu und brätst die Mischung weiter bei aufgelegtem Deckel. Wenn die Karotten anfangen zu duften und nicht mehr ganz roh sind, aber auch noch nicht weich, gibst du die Zucchini dazu und brätst alles weiter bei – richtig! – aufgelegtem Deckel. Wenn die Zucchini anfangen, weich zu werden, salze die Gemüsemischung und würze sie mit Zitronensaft. Nicht mit dem ganzen auf einmal, sondern nach und nach, je nach Geschmack. Gib nun die Aprikosenstücke dazu, lass sie ein paar Minuten mitschmoren, und gib dann das Tomatenmark hinzu, verrühre es, so gut es geht und lasse alles noch ein bisschen bei aufgelegtem Deckel weiterschmoren.

Wenn die Mischung schön durchgeschmort ist, aber das Gemüse noch etwas Biss hat, kannst du die gekochten Muschelnudeln zum Gemüse geben und alles verrühren. Ich lege dann nochmal den Deckel drauf und lasse es ein paar Minuten leise köcheln, damit die Nudeln sich mit dem Gemüse vermischen. Die Mozzarella-Kugel drücke ich etwas mit der Hand aus und schneide sie in Würfel. Am Ende schöpfe ich die Muschelnudeln mit Gemüse auf einen Teller, verteile etwas Mozzarella darüber und beträufle das alles mit etwas Olivenöl. Dann kommt noch etwas frisch gemahlener Pfeffer drüber, und fertig ist die Herrlichkeit.

Das ist erstens mal viel hammerleckerererererer als Mac’n Cheese und zweitens viel gesünder und drittens kreativer. Das Besondere daran ist aus meiner Sicht das süß-säuerliche Aroma der Aprikose und ihre schöne fleischige Konsistenz in Verbindung mit dem frischen Geschmack des Mozzarella und dem zitronigen, sommerlichen Geschmack meines Lieblings-Olivenöls. Ein ganz neuer Geschmack, herzhaft und süß und frisch, wie bei 25 Grad am Mittelmeer! Da kann’s draußen hundertmal Minusgrade haben und der Nordwind unter sämtliche Kleidungsschichten und Fensterfugen kriechen. Hah!

Übrigens: ich schreibe glaube ich all diese Rezepte gar nicht auf, damit sie jemand nachkocht, wobei ihr das supergerne tun dürft, ich freue mich riesig darüber! Aber ich finde, es geht gar nicht darum, nach einem Rezept zu kochen, weil ich das fast nie tue, sondern mit ein paar Zutaten anzufangen, und dann immer wieder zwischendurch probieren, was noch dazupassen könnte. Ich glaube, ich will euch einfach dazu inspirieren, auch so geile Gerichte zu zaubern. Habt Spaß beim Kochen!

——

*Maccaroni and Cheese; d.h. Röhrchennudeln mit Käsesoße überbacken

** italienisch, weil fast alle gute Pastagerichte italienisch sind, gell? Und marokkanisch wegen der Aprikosen und dem Sommer und weil zwei Freundinnen von mir dort waren. Hach!

*** Heute habe ich’s aber mit den Sternchen, ne? Natürlich kannst du auch Öl statt Butterschmalz nehmen, aber ich finde, dass der Schmalz das Gemüse langsamer und intensiver brät und einen schönen Buttergeschmack abgibt.

Schreib-Weisheiten


Mein erster Schreibprofessor brachte uns Anfang des vergangenen Jahrzehnts bei: SchreiberInnen brauchen Ausdauer und Beharrlichkeit (zu englisch: Perseverance; der ganze Spaß fand in den USA statt). Er habe sehr talentierte Schreiber scheitern sehen, weil sie keine Perseverance hatten. Erfolg beim Schreiben bestehe zu 20% aus Talent und zu 80% aus Perseverance. Nun ist ja Ausdauer etwas, mit dem sich Männer gerne in Dating-Portalen schmücken, berichtete mir eine Freundin. Fast alle angemeldeten Männer bezeichnen sich als ausdauernd, und wir können uns wahrscheinlich alle vorstellen, in welcher Hinsicht ausdauernd, oder? Das nur nebenbei.

Der Professor sagte auch: „get in bed with failure“. Also, hab Sex mit dem Scheitern, gewöhn dich ans Scheitern. Als SchreiberIn wirst du immer wieder scheitern. Sagt er.

Ich finde, dass diese beiden Weisheiten zusammen genommen ziemlich hilfreich sind. Also einerseits Beharrlichkeit und Ausdauer zu haben und andererseits das Scheitern als natürlichen Teil des Schreibens zu sehen. Wobei ich „Scheitern“ viel zu negativ finde und eher von Rückschlägen, die einen weiterbringen können, reden würde.

Ich interpretiere das für mich so: Ich brauche Geduld, ich muss warten können, bis eine Geschichte oder eine Figur oder eine Szene fertig ist. Ich brauche Beharrlichkeit, um mich immer wieder hinzusetzen, obwohl ich diese eine Szene schon fünfzig Mal überarbeitet habe und nicht weiß, ob ich heute eine bessere Version hinbekomme. Ich brauche Vertrauen, dass es schon irgendwie wird. Ich brauche Uneitelkeit, um eine Szene oder Figur, die doch nicht funktioniert, loszulassen. Ich brauche Zeit, um dasitzen zu können, bis ich endlich das richtige Wort für etwas finde, und es ist eben keine verschwendete Zeit, wenn ich eine Stunde brauche, um zwei Sätze so zu überarbeiten, dass sie endlich fließen (sage ich mir zumindest).

Und damit komme ich zur nächsten Schreibweisheit: „Sie müssen es fließen lassen“, sagten mir unabhängig voneinander zwei Frauen, die sich sehr für Autoren interessieren und für sich selbst schreiben. Irgendwie kriege ich die Krise, wenn dieser Satz mir mit aufgerissenen Augen und einer theatralischen Handbewegung präsentiert wird, als wäre er die Lösung meiner Schreibprobleme. Es fließen zu lassen erinnert mich an Toilette und schlechte Eso-Workshops. Was sie meinen, glaube ich, ist Schreiben nach Gefühl oder einer inneren Stimme, ohne so sehr den Kopf einzuschalten. Fließen lassen erinnert mich an (und ich dachte nicht, dass ich jemals dieses blöde Hildesheimer Wort verwenden würde, aber hier passt es) GENIEÄSTHETIK, nach der ein Autor sich hinsetzt und einen Roman in einem Rutsch runterschreibt so innerhalb einer Woche, dass es nur noch ein paar Schönheitskorrekturen bedarf, und fertig ist der neueste Beitrag zur Weltliteratur. Ich arbeite eher so, dass ich da sitze und die Worte hin und her drehe bzw. warte, bis ich passende Wörter finde. Das passiert gerne auch mal auf der Toilette (insofern passt fließen lassen wieder) oder wie heute beim Wäscheaufhängen.

Die vierte Schreibweisheit heißt also: viel trinken und bei Bedarf Wäsche waschen.

Glückwunsch Obama, auch fraulinde bittet zur Wahl


So, liebe Leserinnen und Leser, liebe Follower und liebe Menschen, die versehentlich auf meinem Blog gelandet sind,

ich bräuchte da mal Eure Hilfe. Es ist ja so, dass ich im Rahmen meines Studiums Literarisches Schreiben an der Uni Hildesheim an einem Roman arbeite. In diesem Roman geht es um eine lesbische Liebesbeziehung in Russland, Hauptfiguren sind zwei russische Lesben (oh je, bin mal gespannt, wie viele Klicks ich jetzt aufgrund der Worte russische Lesben bekomme, aber diese Klicker, die vielleicht erotische Fotos erwarten, dürfen auch gleich mitmachen.) Im Moment ist es so, dass die beiden Hauptfiguren auf Seite 3 des Romans Sex haben. Daran ist eindeutig mein früherer Schreibprofessor schuld, der mir einmal zu einer Kurzgeschichte geraten hat: „you need to bring them together by page 2“. Das habe ich verinnerlicht.

Ich bin mir gerade unsicher, wie viel Sex ich in meinem Roman haben soll, wie ausführlich er dargestellt sein soll etc. Und da ihr immer so tolle, kluge Kommentare schreibt, dachte ich mir, ich hau euch mal um eure Meinung dazu an. Bitte geht zur Wahl und beantwortet die fünf Fragen weiter unten, egal ob ihr lesbisch, schwul, hetero, bi, trans, eine Kombination davon oder weder noch seid. Ich sehe nicht, welche/r BesucherIn wie gevotet hat, nur die Ergebnisse! Wer keine Lust auf Multiple Choice hat, darf gerne einen Kommentar oder eine Mail an toronto98@web.de schreiben.

Los geht’s.

[polldaddy poll=6672642] [polldaddy poll=6672674] [polldaddy poll=6672740]

Mensch, das macht ja richtig Spaß, und damit das hier auch etwas mehr wie eine wissenschaftliche Umfrage rüberkommt, hier noch zwei Fragen zum Zwecke der Statistik:

[polldaddy poll=6672765] [polldaddy poll=6672771]

Ganz lieben Dank fürs Mitmachen, extra big hugs von fraulinde aus Hildesheim und habt noch einen phänomenalen Tag.

cheers!

fraulinde