Auch dieses Rezept ist wieder improvisiert. Was mir daran gefällt, ist die Mischung aus Mangold, etwas Nussigem, etwas Sahnigem und etwas Tomatigem. (Du könntest also auch z.B. auch gehackte Walnüsse oder Cashews statt Erdnusspaste verwenden, oder Tomaten aus der Dose statt Tomatenmark, oder Schmand statt Crème fraîche – see what I mean?).
So, hier ist meine Variante!
Zutaten:
- Lasagne-Blätter (die ohne Vorkochen)
Die Füllung:
- 1 Kopf Mangold, ca. 500 gr
- 2 kleine Zwiebeln oder 1 große Zwiebel
- 1-2 Knoblauchzehen
- Ghee, Butterschmalz oder Butter (der Buttergeschmack bringt die Aromen von Mangold optimal hervor)
- 1 Prise Chili
- 1 Päckchen Mozzarella
Ich habe die Zwiebeln fein geschnitten und in Ghee angebraten. Dann den gehackten Knobi dazu gegeben und mit angebraten.
Beim Mangold habe ich die Blätter abgetrennt und quer in Streifen geschnitten: das „Weiße“ ca. 1 cm breit und das „Grüne“ ca. 1,5-2 cm breit. Den Mangold habe ich zu den Zwiebeln gegeben und bei kleiner Hitze mit geschlossenem Deckel angebraten.

geschnittener Mangold bei geschlossenem Deckel in der Pfanne braten (den Deckel habe ich nur kurz fürs Foto angehoben)
Diese Mischung habe ich leicht gesalzen, und mit Chili gepeppt, und schon war sie fertig. Ich habe das Ganze nicht zu lange gebraten; der Mangold sollte nur leicht zerfallen und nicht pampig werden, denn er gart ja nachher im Ofen noch weiter.
Die Soße:
- 1-2 EL Crème fraîche
- 200-300 ml Gemüsebrühe (kann auch instant sein)
- 1 TL getrocknetes Basilikum
- 1 EL Tomatenmark
- 1,5 EL Erdnusspaste (gibt’s im Bioladen, mit Stücken oder ohne)
- 1 EL Balsamico
- 1 Prise Muskat
Ich habe alle Zutaten bis auf Muskat in einen Topf gegeben, aufgekocht und mit einem Schneebesen verrührt, bis die Soße homogen und sämig war. Dann gab ich Muskat hinzu und schmeckte mit Salz und Pfeffer ab.
Lasagne-Bau:
Die Lasagne-Form habe ich mit einer Schicht Soße bedeckt. Lasagne-Platten ausgelegt, dann die Mangold-Mischung drauf, Soße drüber, die nächste Platte, wieder Mangold, Soße, Platte, … so lange, bis die Zutaten verbraucht bzw. die Form voll ist. Auf die letzte Lasagne-Platte habe ich etwas Soße gegeben und sie dann in den Ofen geschoben (200 Grad).
Ich habe sie zuerst auf unterer Schiene und bei Unterhitze gebacken, damit die Soße schön aufkocht und die Platten weichmacht. Als die Soße köchelte, habe ich oben drauf den in Scheiben geschnittenen Mozzarella draufgelegt und weitergebacken, bis es eine Kruste gab.
Yeah. Das war echt leckerst. Und ich mag daran, dass man den Mangold noch sehr gut herausschmeckt, was wiederum an der Kombination von Nussigem, Sahnigem und Tomatigem liegt. Sahne hebt den Geschmack hervor, und gleichzeitig schmeckt es frisch durch Tomate, aber auch herzhaft durch die Nüsse.
Viel Spaß beim Nachkochen und Abwandeln und Improvisieren!! Wenn ihr mögt, berichtet.





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